Deutsche Vereinigung für Erbrecht
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Anwalts- und Notarkosten

In dieser Rubrik finden Sie folgende Unterthemen:

Anwaltskosten

In rechtlich komplizierten erbrechtlichen Angelegenheiten ist es sinnvoll, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Für seine Tätigkeit verlangt der Anwalt ein Honorar. Beratungshonorare müssen vereinbart werden. Im übrigen ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz vom 5.5.2004 die Grundlage für die Honorarberechnung. Die Gebühren werden grundsätzlich nach dem Wert berechnet, den der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit hat (Gegenstandswert). Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem Vergütungsverzeichnis.

Informieren Sie sich hier zu Anwaltskosten.

Notarkosten

Wer in erbrechtlichen Angelegenheiten einen Notar einschaltet, muss Gebühren nach dem Gesetz über die Kosten in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (Kostenordnung) vom 26.7.1957 entrichten. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der Art der Tätigkeit des Notars. Im Gegensatz zu den Anwaltshonoraren sind die Gebührensätze nach der Kostenordnung nicht verhandelbar. Die Kosten sind bei jedem Notar gleich.

Die Kostenordnung legt für jede Art von Geschäft die anfallenden Notarkosten durch den Gebührensatz fest. Dabei gilt im Grundsatz, dass die Gebühren mit dem Wert des Nachlasses steigen. Grundsätzlich geht die Kostenordnung davon aus, dass für die Tätigkeit des Notars eine volle Gebühr(1/1) fällig ist. Für bestimmte Amtshandlungen des Notars ist allerdings auch ein Vielfaches einer vollen Gebühr (z. B. 2/1) oder nur ein Bruchteil einer vollen Gebühr in Höhe von einem Viertel (1/4) oder der Hälfte /1/2) zu zahlen. Zu berücksichtigen ist, dass Notare neben den Gebühren noch Kostenpauschalen und die gesetzliche Mehrwertsteuer erheben.

Informieren Sie sich hier zu Notarkosten.