Wann ist ausnahmsweise die Haftung des Miterben nach Teilung des Nachlasses und noch bestehender Nachlassverbindlichkeiten auf seinen Nachlassanteil beschränkt?

Beschränkt auf seinen Erbteil (Bruchteil am Nachlass) ist die Haftung des Miterben für Nachlassverbindlichkeiten, die noch nach der Teilung bestehen, wenn

  • der Gläubiger im Aufgebotsverfahren ausgeschlossen worden und das Ausschlussurteil vor der Teilung des Nachlasses ergangen ist;
  • der Gläubiger seine Ansprüche später als 5 Jahre nach dem Erbfall geltend macht und der Miterbe sie diese Ansprüche auch vorher nicht bekannt gewesen sind;
  • das Nachlassinsolvenzverfahren durchgeführt und durch Verteilung der Masse oder durch einen Insolvenzplan beendet worden ist.

Vgl. § 2060 BGB.


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